Heinrich-Damman-Stiftung hat sich neu ausgerichtetMit einer neuen Satzung und einem neu gebildeten Kuratorium hat sich jetzt die Heinrich-Dammann-Stiftung neu ausgerichtet. Mit einem Kapital von mehr als drei Millionen Euro ist sie eine der großen Stiftungen für Zwecke innerhalb der hannoverschen Landeskirche.Dabei sind mindestens 60 Prozent der Stiftungserträge für die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers und hier insbesondere für die Jugendarbeit bestimmt. Mit dem anderen Teil der Erträge soll die allgemeine Sportjugend gefördert werden. Die Heinrich-Dammann-Stiftung ist testamentarisch als Erbin des Vermögens der Stifter Heinrich und Ortrud Dammann eingesetzt. Das Kapital wird zukünftig auf einen zweistelligen Millionenbetrag anwachsen. Der Stifter Heinrich Dammann, Inhaber der Vereinigten Kreidewerke Dammann KG in Söhlde, möchte mit der Stiftung etwas von dem, was er in seinem Leben Gutes erfahren hat, zurückgeben. „Ich kam zu dem Entschluss, mit der Gründung einer Stiftung vor dem Herrgott ein Bekenntnis abzulegen.“ Den Stiftungszweck der Nachwuchsforderung fasste der Vorstandsvorsitzende, Klaus Jäkel, in die Worte: „Wir wollen da sein, wo Jugend ist.“ Landessuperintendent Eckhard Gorka, stellvertretender Vorsitzender des neu gebildeten Kuratoriums, begrüßte die Ausweitung der Stiftung. Nun könne die Stiftung richtig Fahrt aufnehmen, und „einen möglichst weiten Blick in die Landschaft wagen“. Dass der Stifter damit etwas von dem Glück, das er erfahren habe, gerade an die Jugend weitergebe, berühre ihn persönlich. Der niedersächsische Finanzminister Hartmut Möllring, ebenfalls Kuratoriumsmitglied, sieht die Stiftung als Ausdruck eines hervorragenden bürgerschaftlichen Engagements. „Dieses ehrenamtliche, bürgerschaftliche Engagement wird sich nicht nur finanziell vermehren, sondern sich im Engagement der Jugend vervielfachen.“ Dem Kuratorium gehören, neben Gorka und Möllring, Dr. Jörg Antoine, stellvertretender Direktor des Diankonischen Werkes der hannoveranischen Landeskirche, Prof. Dr. Wolf-Peter Fritsch, ehemaliger ärztlicher Direktor des Klinikums Hildesheim und Ralph Tyra, Geschäftsführer des Hanns-Lilije-Stiftung Hannover, an. Das Kuratorium soll Ideengeber, Vermittler und Förderer von Netzwerken sein. Es steht dem Stiftungsvorstand zur Seite, dem die satzungsgemäße Arbeit der Stiftung obliegt. Dem Vorstand gehören die Stifterin Ortrud Dammann, Reiner Bender, Hans-Jürgen Bertsche, Klaus Jäkel als Vorsitzender, Hans May und Gebhard Naumann an. Die Heinrich-Dammann-Stiftung mit Sitz in Söhlde ist die einzige Stiftung in Niedersachsen, die sich ausschließlich der Nachwuchsförderung zuwendet. Konkret ist an die Bezuschussung kirchlicher und sportlicher Projekte sowie an die Auslobung von Preisen für besondere Leistungen in der Jugendarbeit gedacht. Weitere Stiftungszwecke liegen im Bereich der Kindergärten und der innovativen Weiterbildung für Ehrenamtliche in der Nachwuchsarbeit. Die Stiftung arbeitet in Kooperation mit anderen Stiftungen und versteht sich als operative Einrichtung, die Projekte von Anfang an mit entwickelt. Sie wurde 1991 gegründet und hat bisher die lokale kirchliche Jugendarbeit gefördert. |

