Kinder- und Jugendbuchwoche 2026

Geschichten wurden gelesen, gehört und gemeinsam erlebt: Im Rahmen der Kinder- und Jugendbuchwoche 2026 der Hildesheimer Bildungsstiftung e.V. fanden Lesungen und literarische Veranstaltungen an Schulen, der Universität und in Büchereien statt. Insgesamt erreichte das Projekt 234 Schüler*innen sowie weitere 150 Jugendliche und Studierende.

An den beteiligten Schulen – darunter die KGS Gronau, die Schiller-OBS, das Andreanum, die HS St. Augustin, die OBS Söhlde, die OBS Lamspringe und die IGS Bad Salzdetfurth – wurden insgesamt zahlreiche Lesungen durchgeführt. Weitere Veranstaltungen fanden im Literarischen Salon der Universität Hildesheim und in der Stadtbücherei Elze statt. Die verschiedenen Veranstaltungsorte ermöglichten es, die Lesungen in unterschiedliche Bildungs- und Lebensbereiche einzubinden.

Im Mittelpunkt der Kinder- und Jugendbuchwoche stand die Förderung der Lesemotivation mit dem Ziel, die Lesekompetenz der Teilnehmer*innen weiterzuentwickeln. Neben den Schüler*innen wurden auch Lehrkräfte erreicht und dazu angeregt, Leseanteile stärker in den Unterricht einzubeziehen.

Eine der Lesungen gestaltete der Autor Thomas Hauk. Dabei bezog er die Schüler*innen direkt in seine Geschichten ein und verband das Vorlesen mit Sprache, Bewegung und gemeinsamem Lachen. Mit Sätzen und Worten, die er für das Publikum „tanzen“ ließ, entstand eine Lesung, bei der die Schüler*innen aufmerksam dem Geschehen folgten.

Auch andere Veranstaltungen bezogen die Teilnehmer*innen unmittelbar ein. Bei einer Lesung übernahmen die Schüler*innen beispielsweise selbst die Geräusche, die in der Geschichte vorkamen. Dafür kamen verschiedene Instrumente zum Einsatz, mit denen die Handlung akustisch begleitet wurde. Die Methode stieß bei den Schüler*innen auf viel Beteiligung und sorgte für zahlreiche eigene Beiträge zur Geschichte.

Die Kinder- und Jugendbuchwoche bot damit verschiedene Zugänge zu Literatur: durch das Zuhören bei Lesungen, die Begegnung mit Autor*innen und durch die aktive Auseinandersetzung mit Geschichten. Dabei entstanden Gelegenheiten, sich über Bücher und Figuren auszutauschen, Inhalte gemeinsam zu reflektieren und eigene Erfahrungen mit Literatur zu sammeln.

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