Natur- und Lebensraum Garten

Das Projekt „Natur- und Lebensraum Garten“ wurde mit bis zu 30 ehrenamtlich tätigen Jugendlichen und Gruppenkindern des Pfadfinder*innen-Stammes am Jugendraum und seinem Außenbereich durchgeführt. Da dort die wöchentlichen Gruppenstunden stattfinden und der Ort langfristig genutzt werden soll, bot sich das Gelände als endgültiger Standort für die verschiedenen Unterprojekte an.
Im Zentrum stand die handwerkliche Arbeit mit Holz sowie ein erster Einblick in den nachhaltigen Anbau von Lebensmitteln. Geschulte Personen begleiteten die Teilnehmer*Innen bei den Arbeitsschritten. Während handwerkliche Grundlagen direkt umgesetzt werden konnten, bleibt der Bereich des Anbaus ein längerfristiges Vorhaben, das sich über die Projektlaufzeit hinaus weiterentwickelt. Auch für die entstandenen Insektenhotels und Kobel steht die eigentliche Nutzungsphase noch bevor.
Der Projektverlauf war geprägt von vielen kleinen Momenten, an die die Jugendlichen und Gruppenkinder heute gerne zurückdenken – sei es beim gemeinsamen Improvisieren, beim Bauen der Hochbeete oder bei spontanen Ideen, die einzelne Arbeitsschritte beeinflussten. Die Unterprojekte wurden nahezu vollständig umgesetzt und können künftig flexibel in die Gestaltung der Gruppenstunden einfließen.
Besonders positiv wirkte sich das Engagement der verschiedenen Altersgruppen und der Leitenden aus, die dem Projekt auch in ruhigeren Phasen neue Energie gaben. Nachdem die grundlegenden Bauschritte verstanden waren, zeigte sich zunehmend selbstständiges Arbeiten. Die Gruppenkinder koordinierten viele Aufgaben in eigener Abstimmung und führten sie Schritt für Schritt durch.
Die Teilnehmer*Innen hatten während des Projektes zahlreiche Gelegenheiten, eigene kreative und motorische Fähigkeiten auszuprobieren oder zu vertiefen. Viele Arbeitsschritte wurden zunehmend eigenständig übernommen. Auch nach Abschluss der Bauphase bietet das Projekt den Jugendlichen die Möglichkeit, in Begleitung der Gruppenleitungen mehr über Pflanzen, saisonale Anzucht und nachhaltige Gartenarbeit zu lernen. Für den Verband stellt dies einen wichtigen Schritt dar, ökologische Nachhaltigkeit im pädagogischen Alltag erlebbar zu machen.
Die Insektenhotels, die Kobel und die entstandenen Beete ermöglichen den Gruppenkindern zudem einen unmittelbaren Einblick in lokale Tier- und Pflanzenwelten. Sie zeigen anschaulich, wie Menschen und Tiere in einem gemeinsamen Umfeld leben können und welche Schutzräume geschaffen werden können. Je nach Altersgruppe gelang es den Teilnehmer*Innen dabei auch, eigene Grenzen und Möglichkeiten zu reflektieren. Besonders hervorzuheben ist, dass viele dieser Erkenntnisse aus der selbstständigen Arbeit der Gruppen entstanden und damit einen intensiven Bezug zum Thema ermöglichten.



Wir fördern
Herz und Verstand

Wir fördern
Herz und Verstand.

